Diabetes beim Hund

Diabetes Hund

Wie Menschen können Hunde an mangelnder Insulinproduktion (Typ-1-Diabetes) oder Insulinresistenz (Typ-2-Diabetes) leiden. In beiden Fällen können die Zellen im Körper nicht genügend Zucker aufnehmen und der Hund hat deswegen zu wenig Energie. Bei Diabetes (Fachbegriff: Diabetes mellitus) handelt es sich um eine der weitverbreitetsten Stoffwechselstörungen bei Hunden. Insgesamt haben ca. bis zu 1% der Hunde Diabetes und manche Faktoren wie z.B. Gewicht und Geschlecht beeinflussen die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Hund an Diabetes erkrankt. Wenn Diabetes nicht behandelt wird, droht im schlimmsten Fall der Tod.

Symptome und Risikogruppen

Da Diabetiker Zucker nicht richtig aufnehmen können, befindet sich ungewöhnlich viel Zucker im Blut und ab einer gewissen Konzentration, scheidet der Hund Zucker durch den Urin aus, wodurch Ihr Hund viel Wasser verliert. Die Symptome, die daraus resultieren, sind ungewöhnlich häufiges Urinieren und Trinken. Ein weiterer Effekt der mangelhaften Zuckeraufnahme, die Ihr Hund möglicherweise durch Heißhunger kompensieren will, ist Gewichts- und Energieverlust. Zu den Risikogruppen zählen übergewichtige Hunde, unkastrierte Hündinnen, Hunde, die Kortison zu sich nehmen und Hunde mit Stoffwechselstörungen und Problemen mit der Bauchspeicheldrüse. Gewisse Rassen wie zum Beispiel Beagles, Zwergschnauzer, Möpse und Australian Terrier sind besonders gefährdet.

Worauf soll man beim Essen achten?

Neben der Kontrolle des Insulins durch Spritzen ist eine richtige und passende Ernährung fundamental für die Gesundheit Ihres Hundes. Das Essen soll den Insulinspiegel nicht negativ beeinflussen und mit dem richtigen Essen kann die Menge an notwendigen Insulininjektionen reduziert werden und manche Hunde können sogar ganz auf Insulinspritzen verzichten. Ihr Vierbeiner sollte ausschließlich Diabetikerfutter essen. Dieses Futter soll sich auf Proteine und Ballaststoffe konzentrieren. Bei Getreide müssen Sie sehr vorsichtig sein, weil es den Blutzucker rapide steigert. Achten Sie auch darauf, dass das Essen all die notwendigen Vitamine und Mineralien enthält, da diese nicht nur grundsätzlich wichtig für Ihren Hund sind sondern auch für den Umgang mit Diabetes. Hundefutter wird oft mit Zucker und Kohlenhydraten generell gefüllt, was gefährlich für Diabetiker ist. Fette und Kohlenhydrate sollten sie generell stark reduzieren.